Belege & Erkennung
Belegerkennung, die deinen Server nicht verlässt
SoloOffice liest Belege mit Tesseract lokal im Backend-Container aus. Bei eigener Installation werden hochgeladene Dokumente nicht an einen externen OCR-Dienst übertragen; erkannte Werte bleiben Vorschläge, die du prüfst, bevor du sie in die EÜR übernimmst.
- Lokal: Tesseract läuft im Backend-Container deiner Installation.
- Formate: PDF, JPG, PNG und WEBP bis 25 MB.
- Prüfschritt: erkannte Werte werden nicht automatisch gebucht.
- Offen: Quelltext und Lizenz sind einsehbar; Erkennungsqualität hängt vom Beleg ab.
Du willst auch die Anwendung auf eigener Infrastruktur betreiben? SoloOffice per Docker selbst hosten.
Der Unterschied im Bild
Bei den meisten Cloud-Anbietern ist die Belegerkennung ein Dienst, der auf fremden Servern läuft. Das ist bequem – bedeutet aber, dass jeder Beleg das Haus verlässt.
Üblicher Cloud-Ablauf
SoloOffice
Keine ausgehende Verbindung. Nachprüfbar im Quelltext.
Vom Foto zur EÜR-Buchung
- 1
Beleg aufnehmen
Quittung abfotografieren oder eine Datei hochladen. PDF, JPG, PNG oder WEBP bis 25 MB.
- 2
Lokal auslesen
Tesseract liest den Text im Backend-Container. Lieferant, Datum, Brutto- und Steuerbetrag werden als Vorschlag erkannt.
- 3
Prüfen und korrigieren
Du siehst Beleg und erkannte Werte nebeneinander und änderst, was nicht stimmt. Nichts wird ohne deine Bestätigung übernommen.
- 4
Als Ausgabe übernehmen
Der geprüfte Beleg wird als EÜR-Buchung angelegt und bleibt mit dem Bild verknüpft.
Grenze, die wir offen benennen:Die Erkennungsqualität hängt an der Vorlage. Ein digital erzeugtes PDF wird über seine Textebene gelesen und ist damit exakt; ein schief fotografierter Kassenbon bleibt Schätzarbeit. Deshalb sind die Werte Vorschläge und wandern erst nach deiner Bestätigung in die EÜR.
Häufige Fragen
Werden meine Belege an einen Cloud-Dienst geschickt?
Nein. Die Texterkennung läuft mit Tesseract im Backend-Container deiner eigenen Installation. Im Quelltext gibt es keine Schnittstelle zu einem externen Erkennungsdienst – weder zu uns noch zu Google, Amazon oder einem anderen Anbieter. Beim Self-Hosting verlässt kein Beleg deinen Server.
Welche Dateiformate kann ich hochladen?
PDF, JPG, PNG und WEBP, bis 25 MB je Beleg. Bei PDFs mit Textebene – also allem, was digital erzeugt wurde – wird der enthaltene Text direkt übernommen, ganz ohne Erkennung und damit fehlerfrei. Eingescannte PDFs werden seitenweise gerendert und wie ein Foto gelesen, bis zu 50 Seiten.
Wie gut erkennt die Software meine Belege?
Dazu machen wir bewusst keine Angabe. Eine belastbare Aussage bräuchte einen Vergleich mit echten Belegen unterschiedlicher Qualität, und den haben wir noch nicht durchgeführt. Was wir zusichern können: Die Erkennung liefert ausschließlich Vorschläge, die du vor der Übernahme prüfst.
Was passiert, wenn die Erkennung etwas falsch liest?
Dann korrigierst du es im Prüfschritt. Es wird nichts automatisch gebucht. Jeder erkannte Wert – Lieferant, Datum, Bruttobetrag, Steuerbetrag – ist ein Vorschlag, der erst durch deine Bestätigung in die EÜR wandert.
Kann ich Belege auch ohne Erkennung erfassen?
Ja. Du kannst jeden Beleg hochladen und die Felder von Hand ausfüllen. Die Erkennung ist eine Abkürzung, keine Voraussetzung.
Weiter zu EÜR und Steuern oder selbst hosten.
Heute selbst hosten. Später umziehen. Oder umgekehrt.
Selbst hosten geht sofort. Das gehostete Angebot folgt mit derselben Software – und deine Daten lassen sich jederzeit mitnehmen.
Ohne Anmeldung, Daten bleiben in deinem Browser
