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SoloOffice

Selbst hosten

Deine Buchhaltung auf deinem eigenen Server

SoloOffice läuft per Docker auf jedem Rechner, den du kontrollierst – vom Raspberry Pi bis zum Root-Server. Kostenlos, mit vollem Funktionsumfang, ohne Konto bei uns.

In drei Befehlen läuft es

Das Einrichtungsskript fragt Instanzname, Ports und optional die SMTP-Zugangsdaten ab, erzeugt sichere Passwörter und startet die Container. Danach ist die Anwendung im Browser erreichbar.

# 1 – Quelltext holen
git clone https://github.com/TingelTangelBob/SoloOffice.git
cd SoloOffice

# 2 – Instanz einrichten (interaktiv)
./deploy-instance.sh

# 3 – fertig, im Browser öffnen
http://localhost:8080

Mehrere Mandanten auf einem Server sind vorgesehen: Jede Instanz bekommt eigene Datenbank und eigene Ports. Verwaltet werden sie über./manage-instances.sh.

Was dabei entsteht

Drei Container in einem privaten Netz. Nur das Frontend ist nach außen sichtbar – Datenbank und Backend bleiben intern.

Dein ServerDein BrowserFrontendnginx · Port 8080BackendNode.js · OCR (Tesseract)PostgreSQL

Die Belegerkennung läuft im Backend-Container. Es gibt keine ausgehende Verbindung zu einem Erkennungsdienst – die Belege bleiben innerhalb dieses Kastens.

Systemanforderungen

Minimum

Arbeitsspeicher
2 GB
Speicherplatz
5 GB
Prozessor
2 Kerne
System
Linux, macOS, Windows (WSL2)
Software
Docker 20.10+, Compose 2.0+

Empfohlen für den Dauerbetrieb

Arbeitsspeicher
4 GB oder mehr
Speicherplatz
20 GB (Belege wachsen)
Prozessor
4 Kerne (OCR profitiert)
Netz
feste Erreichbarkeit für E-Mail-Versand
Sicherung
regelmäßiges Datenbank-Backup

Für wen sich Self-Hosting lohnt – und für wen nicht

Es ist nicht für jeden die richtige Wahl. Die ehrliche Antwort spart dir mehr Zeit als eine Verkaufsseite.

Passt gut, wenn …

  • … du ohnehin einen Server oder ein NAS betreibst.
  • … du schon einmal mit Docker gearbeitet hast.
  • … deine Daten aus fachlichen oder rechtlichen Gründen das Haus nicht verlassen sollen.
  • … du Software lieber prüfst, als ihr zu vertrauen.
  • … du laufende Kosten grundsätzlich vermeiden willst.

Nimm lieber die gehostete Fassung, wenn …

  • … du noch nie einen Server administriert hast.
  • … du keine Lust auf Updates, Backups und Zertifikate hast.
  • … du E-Mails zuverlässig zugestellt haben willst, ohne dich mit SPF, DKIM und Absender-Reputation zu befassen.
  • … du im Problemfall jemanden fragen möchtest.
Gehostete Fassung ansehen

Wichtig für den eigenen Betrieb:SoloOffice ist eine Beta ohne automatisierte Testabdeckung. Wenn du deine Instanz aus dem Internet erreichbar machst, sichere sie hinter einem Reverse Proxy mit HTTPS ab, veröffentliche den Datenbankport nicht und lege regelmäßige Backups an. Die Verantwortung dafür liegt beim Self-Hosting bei dir.

Häufige Fragen zum Self-Hosting

Was brauche ich, um SoloOffice selbst zu hosten?

Einen Rechner oder Server mit Docker und Docker Compose. Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und fünf Gigabyte Speicherplatz reichen für den Anfang, empfohlen sind vier Gigabyte. Das läuft auf einem kleinen VPS für wenige Euro im Monat, auf einem Synology-NAS oder auf einem Raspberry Pi der vierten Generation.

Ist das wirklich kostenlos oder gibt es eine abgespeckte Version?

Wirklich kostenlos, und es ist derselbe Funktionsumfang. SoloOffice steht vollständig unter der AGPL-3.0. Es gibt keine Funktion, die nur in einer bezahlten Fassung existiert – die Lizenz würde uns das auch gar nicht erlauben.

Was passiert, wenn ihr das Projekt einstellt?

Deine Instanz läuft weiter. Der Quelltext liegt auf GitHub, du hast eine vollständige Kopie, und jeder darf sie weiterentwickeln. Das ist der eigentliche Vorteil gegenüber einem Cloud-Abo: Es gibt keinen Abschalttermin, den jemand anderes bestimmt.

Brauche ich Linux-Kenntnisse?

Grundkenntnisse helfen. Das Einrichtungsskript fragt alles Nötige interaktiv ab und erzeugt die Konfiguration selbst. Wer schon einmal einen Docker-Container gestartet hat, kommt damit zurecht. Wer noch nie einen Server administriert hat, ist mit der gehosteten Fassung besser bedient.

Wie mache ich Updates?

Neue Version aus dem Repository holen und die Container neu bauen. Datenbankmigrationen laufen beim Start automatisch. Vor jedem Update ein Backup der Datenbank anzulegen ist trotzdem die richtige Gewohnheit – SoloOffice ist eine Beta.

Kann ich später zur gehosteten Version wechseln?

Ja, und auch wieder zurück. Es ist dieselbe Software, deine Daten lassen sich exportieren und übernehmen. Es gibt kein proprietäres Format und keine Mindestlaufzeit.

Klingt nach deinem Aufbau?

Der Quelltext liegt offen, das Einrichtungsskript nimmt dir den Rest ab. Wenn du später doch keine Lust mehr auf den Betrieb hast, ziehst du zu uns um.

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